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Spez. Schmerztherapie Obgleich wir in Schmerzen geboren wurden, schmerzliche Erfahrungen gemacht haben und vielleicht in Schmerzen sterben müssen, ist dieses Phänomen ein lebenswichtiges Symptom beispielsweise für schädigende äußere Einflüsse oder ablaufende Krankheitsprozesse. Seit der Isolierung des Morphins durch Sertürner (1804), der Einführung der Vollnarkose durch Long und Morton (1842 und 1846), vor allem aber seit der gezielten pharmazeutischen Produktion von Schmerzmitteln, breitet sich das Bewußtsein aus, dass Schmerzen eigentlich nicht sein müssten und unterdrückt werden sollten. Nichts desto trotz können diese Symptome, sofern sie als Schutzmechanismus ihren Dienst erwiesen haben, fortdauern oder sich sogar verselbständigt haben und zur eigenständigen Schmerzkrankheit geführt haben, gelindert werden. Hierfür gibt es medikamentöse und invasive Therapiemöglichkeiten, aber auch physikalische und therapeutische Maßnahmen, elektrische Nervenstimulation sowie psychologische Verfahren in der Schmerztherapie aber auch komplementärmedizinische Behandlungsmöglichkeiten wie die Akupunktur und die Neuraltherapie, phytotherapeutische Maßnahmen und die Homöopathie, welche hier zum Einsatz kommen können. Offiziell erworbene Zusatzbezeichnung der Ärztekammer - Bayern DGSS.org Akupunktur - seit etwa 4000 Jahren praktiziert - bestätigen modernste Forschungsergebnisse die Wirksamkeit in der Schmerztherapie und Heilbehandlung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt diese offiziell zur Behandlung von über 40 Krankheiten. Praktisch nebenwirkungsfrei und besonders schonend, hemmen die sensiblen Reize die Schmerzweiterleitung zum Gehirn bereits auf Rückenmarksebene. Die Gehirnzellen produzieren schmerzlindernde, entzündungshemmende und psychisch ausgleichende Hormone. Zudem wird über immunologische Mechanismen die Regeneration geschädigten Gewebes gefördert. Neuraltherapie ist eine Reiz-, Regulations- und Umstellungstherapie mit Hilfe von Injektionen, zumeist von Lokalanästhetika - auch "feuchte Akupunktur" bezeichnet. Diese wird zur Diagnostik und Therapie von Störfeldern, zum Durchbrechen des Schmerzzyklus aber auch reflektorisch zur Normalisierung der segmentalen und übergeordneten hormonellen Regelkreise angewandt. |
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